Weihnachten

Ist Vorweihnachtszeit.
Alle freuen sich auf das Fest.

Keiner hat mehr Zeit.
Alle kaufen Geschenke,
obwohl man es besser läßt.

Eltern, Geschwister, Neffen, Nichten und Tanten,
was soll man bloß kaufen den ganzen Verwandten?

Jedes Jahr und immer mehr,
irgendwann ist das Konto leer.

Dann ist auch noch der Weihnachtsmann bei mir vorbei gekommen
und hat mir mein ganzes Geld abgenommen.

Er braucht es für das Essen, das Gute.
Geb ich kein Geld, gibt es was mit der Rute.

Da bin ich schnell zur Bank geeilt,
und hab mit dem Weihnachtsmann mein Geld geteilt.

Geschenke besorgen ist nicht leicht,
ob mir wohl das Geld dafür reicht?

Wie ich bemerkte, noch drei Euro sind mein,
sollte ich mir doch etwas leihen?

Ich sah in der der Stadt die ganzen Preise
und dann brauch ich noch Geld für die Reise.

Doch ohne Geschenke geht es nicht,
deshalb dieses Jahr für euch ein Gedicht.

Drei Euro blieben übrig, um euch Geschenke zu kaufen,
von wegen Bahnfahrt. Ich mußte zu euch laufen.

Was kann man mit drei Euro machen?
In der Stadt gibt es nur teure Sachen.

So kaufte ich Stifte und ein Blatt Papier
und schrieb euch ein Gedichtchen hier.

Es handelt von der kleinen Sorge,
wie beschenk ich Euch, ohne dass ich mir etwas borge.

Doch ganz so dumm bin ich nicht
und schreib euch deshalb ein Gedicht.

Dies kommt vom Herzen und Verstand
und braucht viel Zeit, bis ich es erfand.

Beim Dichten sollte man es nicht übereilen,
es will gut überlegt sein die ganzen Zeilen.

Das Gedicht fängt an im Kopf zu keimen,
zwei Zeilen, die sich schonmal reimen.

Das Dichten ist eine wahre Kunst
und mancher hat es schon verhundst.

Doch Not macht nun mal kreativ,
in manchem Mensch ein Dichter schlief.

Für das Reimen braucht man nur den Verstand,
so manches Gedicht im Kopf seinen Anfang fand.

So füllt sich nun das Blatt Papier,
das Gedicht ist des Dichters Zier.

Ob es schön war, entscheidet ihr,
gekommen ist es persönlich von mir.

Doch bevor ich mir nächstes Jahr wieder den Kopf verrenke,
kauf ich euch doch nächstes Weihnachten lieber Geschenke.